Rammlerhaltung in Unserer Riesenzucht
Ein kleiner Einblick über die Möglichkeit auch in der Zucht den Rammler Gesellschaft zu ermöglichen.
Hier noch eine kleine Information zu unserer Haltung und unserer Vorstellung davon, wie ein Kaninchenleben aussehen sollte:
Vor- und Nachteile der Freiland- und Gehegehaltung
Für uns überwiegen eindeutig die Vorteile der naturnahen Haltung im Gruppenverband.
Diese Haltung ermöglicht unseren Tieren, ihre Instinkte auszuleben – sie können rennen, buddeln und springen. Wir lieben es, zu beobachten, wie sie sich in der Sonne aalen oder eifrig Löcher graben. Zudem beobachten wir bei vielen Müttern eine gewisse Gelassenheit bei der Aufzucht in der Gruppe.
Die Größe und ruhige Art der Riesenkaninchen ermöglichen diese naturorientierte Haltung. Mit ein wenig Übung kommen die Kaninchen abends ganz von allein in ihren geschützten Bereich.
Naturnah bedeutet für uns auch einen möglichst großen Anteil an Grünfutter – Wiese, Äste, Kohl, Kräuter usw. (statt etc.).
Diese Ernährung erhalten unsere Kaninchen bereits von klein auf, auch während der Säugezeit.
Durch diese ursprüngliche Haltung sind unsere Tiere besonders robust und widerstandsfähig.
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Natürlich gibt es auch Nachteile
Diese Haltungsform birgt gewisse Risiken – ähnlich wie bei Katzen mit Freigang. Das Risiko von kleineren Verletzungen, Unfällen sowie von Endo- und Ektoparasiten ist im Vergleich zur reinen Wohnungshaltung (ohne Wiesenfütterung) erhöht. Nicht zuletzt, weil unser Garten ein Lebensraum für Mäuse, Vögel und Eichhörnchen ist.
Wir versuchen jedoch, diesen Risiken bestmöglich entgegenzuwirken. Unsere Tiere verbringen die Nacht in einer fressefeindesicherer Voliere , der Erdbereich wird regelmäßig abgetragen und abgeflammt, und wir führen routinemäßige Kotuntersuchungen sowie tierärztliche Check-ups durch. Zudem gestalten wir den Freilauf so sicher wie möglich, um Verletzungsgefahren zu minimieren.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es vorkommen, dass unsere Tiere kleinere Verletzungen haben und wir sie deshalb noch etwas länger bei uns behalten. Ebenso besteht das Risiko, dass sie sich nach einer Untersuchung mit Parasiten infizieren.
Daher empfehlen wir, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, ein neues Kaninchen vor der Vergesellschaftung einige Tage separat zu halten und eine Kotprobe beim Tierarzt untersuchen zu lassen.
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Auch wenn manche Risiken durch eine reine Käfighaltung mit ausschließlicher Fütterung von Fertigfutter minimiert werden könnten, stehen für uns die hohe Lebensqualität, das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Langohren an erster Stelle.
Solltet ihr eine völlig andere Haltungsform bevorzugen oder die möglichen Risiken unserer naturnahen Haltung nicht eingehen wollen, bitten wir euch, von einer Anfrage abzusehen.
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28.5.24